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Chronik


Adventskonzerte 2019

Annenkirche 15.12.2019

Die Zuhörer fanden den Chorklang sehr schön, ebenso die Titelauswahl. Für jeden war etwas dabei. Nach dem Anfangslied „Knecht Ruprecht“ war erst mal Wundern über die Kürze des Liedes angesagt, das dann aber sofort mit den bekannteren Liedern in pure Freude überging. Das Mitsingen kam wie immer gut an. Leider gab es zum Schluss beim Halleluja und „The Lord bless you and keep you“ kleine Abstriche, was aber dem insgesamt positiven Gesamteindruck keinen Abbruch tat.
Barbara Wrann


Landhaus 7.12.2019

Für den Auftritt im Landhaus konnte sich unser leider verhinderte Chorleiter Eric Weisheit zum Glück auf Katharina Dickopf verlassen, die souverän dirigierte.
Ute Morawietz


Dippoldiswalde 1.12.2019

In der prachtvollen Stadtkirche von Dippoldiswalde war es bei der guten Akustik eine Freude zu singen. Beeindruckend waren die Debüts als Solistinnen von zwei Sängerinnen aus Sopran und Alt im Rahmen des Auftritts unseres Kammerchores Zwischentöne. Ein Höhepunkt war das Halleluja von Händel mit Orgelbegleitung unseres Chorleiters Eric Weisheit! Die Zuhörer empfanden das Programm als festlich und als eine gute, ruhige Einstimmung auf die Adventszeit.
Ute Morawietz


Probenwochenende Zinnwald 25. - 27.10.2019

Schon wieder ist ein Jahr vorbei, und das Chorlager im nun schon vertrauten Lugsteinhof in Zinnwald stand an. Viel Arbeit an bekannten und spannenden neuen Stücken in Vorbereitung der Weihnachtskonzerte, aber auch Geselligkeit standen auf dem Programm. Die „Arbeit“ haben wir Dank unseres Chorleiters Eric Weisheit, unserer Stimmbildnerin Laura Keil und dem sich sofort in unsere Herzen dirigierenden und plaudernden Lavon Śpirydonaŭ gemeistert. Der Förderverein berichtete von seinen Plänen und Nöten (das liebe Geld!). Die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz, und das vielseitige Angebot des Hotels und die schöne Umgebung wurden in der wenigen Freizeit genutzt. Rundum wieder ein gelungenes Wochenende, von dem wir ein wenig erschöpft aber zufrieden nach Hause fuhren.
Barbara Wrann.


Chorfahrt 2019 nach Weitra in Niederösterreich

Vor Jahren war der Chor „Friedrich Wolf“ schon einmal in Weitra, einer kleinen Stadt im Waldviertel in Niederösterreich, direkt an der Grenze zu Tschechien gelegen. Es hat damals allen so gut gefallen, dass Weitra und seine wunderschöne Umgebung erneut Ziel unserer Chorreise wurde, die dieses Jahr vom 11. bis 16. Oktober stattfand. Nachfolgend der anschauliche Bericht unseres Chormitglieds Waldemar Peine:

„Rhythmischer Beifall fordert den Chor zurück in den Saal, zurück auf die Bühne. So geschehen am 12. Oktober zu unserem abendlichen Konzert „In Weiten unterwegs“ in Weitra. Freudig überraschte Sängerinnen und Sänger, Bestätigung des eigenen Empfindens: wir waren gut, wir haben, gestützt auf eine gute, lockere Vorbereitung mit unseren sängerischen Möglichkeiten Freude weitergegeben - so gehört, so gesehen von mir.

Unser Chorleiter Eric Weisheit hat einfühlsam das „Reiselied“ von Hermann Hesse vertont, mit einer Textzeile dieses Gedichtes war unser Programm überschrieben: „Tiefre Wonne weiß ich nicht auf Erden, als in Weiten unterwegs zu sein.“ Weiten zu öffnen mit Gesang, eine erstrebenswerte Zielsetzung eines Chores, ob es uns gelungen ist? Der Klageruf „de profundis“, das Treuebekenntnis „Allzeit sollst du die Liebste sein“, die spöttische Warnung „O Jäger lass die Büchse ruhn“, führen das Publikum in musikalische Weiten, sprechen in ihrer Unterschiedlichkeit dafür.

Wir waren nicht nur singend, wir waren auch staunend und angeregt fragend unterwegs. Eine düster wirkende romanische Kirche in Alt Weitra, zum Himmel strebende gotische Bögen und Säulen der Kirche St. Wolfgang, der dominierende Renaissancegiebel des Weitraer Schlosses, Jahrhunderte menschlicher Schaffens- und Gestaltungskraft drängten sich uns auf. Gelungen finde ich die Feststellung aus dem städtischen Werbeheft Weitras: Besucher können „sich in der Vergangenheit verlieren und in der Gegenwart wiederfinden.“

Das Dormitorium, Schlafraum der Mönche im Mittelalter - zu besichtigen im Stift Zwettl - barocke Pracht in den Räumen des Freimaurermuseums Schloss Rosenau, die durch harte Arbeit und häusliche Armut gezeichnete Alltags.- und Lebenswelt der Weber im Museum „Alte Textilfabrik“ veranschaulicht, waren für uns erlebbare soziale und geistige Weiten. Der Arkadenhof im Schloß Weitra, die lichtdurchflutete Stiftskirche im Stift Zwettl, der abendliche Treff mit den Freunden des Weitraer Musikvereins regten zu spontanem Singen an.

Besichtigung eines Freimauermuseums auf einer Chorreise? Ja, und es war eine geistige Bereicherung für uns. Flüsternd tauschten wir uns über die Thesen freimaurerischen Denkens aus, die auch Mozart teilte. Das „Ave verum corpus“ , oft gesungen ist weit mehr als christliche Trauer. Großes Staunen über die Sicht vom Nebelstein und über die Granitformationen in der Blockheide.

Ein Satz mit einer zusammenfassenden Wertung der Reise will mir nicht gelingen. Muss auch nicht sein. Deshalb: „Klinge Lied, lange nach, kling in alle Weiten,...“, auch nach Weitra zu unseren Musikfreunden und zu Ernest Zederbauer, historischer Nachtwächter der Stadt, der uns wissend und amüsant begleitete.

Was bleibt noch? Ein besonderer Dank an unsere Reiseleiterin und Organisatorin der Reise, unser Chormitglied Bärbel Herzog.“ Soweit der Bericht von Waldemar Peine

Dankbar anzumerken ist noch, dass die Fahrtkosten zu diesem Projekt durch den Sächsischen Musikrat gefördert wurden. Sie wurden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Ein Dankeschön auch an den Verein der Freunde und Förderer des Chores Friedrich Wolf für seine finanzielle Unterstützung.

Bruno Lischke


Federweißerfest Schloss Wackerbarth 8.9.2019

Im Rahmen des Federweißerfestes im Schloss Wackerbarth fand das 15. Chorsingen des Ostsächsischen Chorverbandes statt. Wie es sich für ein Fest mit diesem Namen gehört, waren Wetter und Stimmung gut. Unsere zwei Auftritte im Eingangsbereich und vor dem Schloss wurden von dem zahlreich erschienen Publikum gut aufgenommen.


Konzert zum Parkfest bei „Ottos Eck“ 25.8.2019

Bei der herrlichen Aussicht auf das Erzgebirgsvorland fiel es nicht immer leicht, sich auf den Dirigenten zu konzentrieren und nicht in der Ferne abzuschweifen. Auch hier haben die immer in den Noten versunkenen Sänger wieder mal was verpasst. (Auf den Dirigenten achten ist aber besser!) Das Publikum schien angetan von unserem Gesang und von den mitreißenden Moderationen von Chormitglied Angela Nedwig. Wieder mal ein gelungener Nachmittag mit dem Friedrich Wolf Chor!
Barbara Wrann


Saisonabschlusskonzert mit dem ungarischen Frauenchor „Chorus Matricanus“ 3.7.2019

Das war eine gute Idee: Abschlussprobe mit Konzert und kulinarisches Verwöhnprogramm! Die Kanonenhokirche bot einen stimmungsvollen Rahmen für den gemeinsamen Auftritt mit unserem ungarischen Gastchor „Chorus Matricanus“. Von den Zuhörern kam positives Feedback, die jugendlichen Stimmen aus Ungarn unter Leitung von Anna Füri sowie die Harmonie in unserem Chor war vielen erwähnenswert. Besonders hervorgehoben wurden die Leistungen von den Solistinnen und von unserem Chorleiter. Auch die beiden Arien aus dem "Land des Lächelns", gesungen von der Sopranistin Laura Keil, die auch unsere Stimmbildnerin ist, mit Klavierbegleitung von unserem Chorleiter Eric Weisheit, kamen sehr gut an. Nur wir Sängerinnen und Sänger haben es bemerkt, wie flexibel Eric wieder den Herren und Männern beim Töne finden geholfen hat.

Bewegend war die Verabschiedung unserer langjährigen Sängerin, Assistentin, Solistin und Dirigentin Peggy Richter. Auch von unserer zeitweiligen Assistentin Anna Füri mussten wir uns verabschieden, die wieder in ihre Heimat zurückkehrt. Beide werden wir sehr vermissen.
Ute Morawietz /Bruno Lischke


Musikalische Wanderung im Blüherpark Dresden 2019

Wie schon traditionell jedes Jahr gab es auch dieses Jahr wieder eine musikalische Wanderung mit den Naturfreunden Dresden, dieses Mal am 23. Juni durch die Bürgerwiese und den Blüherpark in Dresden. Es war wieder ein äußerst stimmungsvolles Erlebnis mit Kunst und Natur


Die Zwischentöne in Mühlhausen 24. - 26.05.2019

Die ersten Verbindungen für diese schöne Reise wurden auf dem Zirkelstein mit den Thüringer Naturfreunden geknüpft.

Unser Chormitglied Bärbel Herzog organisierte wieder mit Herzblut diese Reise. Mühlhausen mit seinen schönen Fachwerkbauten, den vielen Kirchen und den alten Stadtmauern ist unbedingt sehenswert. Besondere Aufmerksamkeit haben wir der Divi-Blasii (Bach)-Kirche gewidmet, in welcher abends ein Konzert stattfand, welches einige von uns besucht haben.

Am nächsten Tag fuhren wir zum Mittelpunkt Deutschlands nach Niederdorla. Nach dem Besuch eines Germanischen Dorfes (Freilichtmuseum) und Germanischer Kultstätten im Opfermoor gab es im Brauereigasthof Markmühle ein gutes Mittagsmahl. Gestärkt starteten wir in Lengenfeld unter dem Stein die Fahrt mit der Draisine. Das hat außerordentlichen Spaß gemacht und wir konnten zeigen, was in unseren Beinen für Kräfte stecken. Im Anschluss daran trafen wir uns mit den Sänger- und Naturfreunden zum fröhlichen Grillabend.

Der Sonntag hielt einen Besuch des Zisterzienserklosters Volkenroda und des Christus-Pavillons bereit. Der Christus-Pavillon ist eine Glas-Stahl-Konstruktion, die auf der Expo 2000 in Hannover von der evangelischen und katholischen Kirche errichtet wurde und dann im Jahr 2001 in Volkenroda wiederaufgebaut wurde. Ein interessanter Komplex, in welchem nun die Gottesdienste abgehalten werden.

In Körner in der Gaststätte „Nottertal“ fand unsere Reise mit dem gemeinsamen Chorkonzert einen schönen Abschluss.
Karin Zimmermann


Frühlingskonzert Landhaus 7.4.2019

Die Herausforderung bei diesem Konzert bestand darin, dass wir den Großteil der Lieder dieses Mal auswendig vorgetragen haben, um uns besser auf Dirigent und Publikum einstellen zu können. Schade, dass das Publikum nicht die Mimik und Gestik von Eric mit verfolgen konnte. Fast alle Sängerinnen und Sänger konnten miterleben, wie Eric uns durch das jeweilige auswendig vorgetragene Lied trägt, da wir uns auf ihn konzentrieren und nicht hinter den Notenmappen abtauchen konnten. Unsere Erfahrung bei dem Konzert: Auswendiglernen steigert die Qualität des Vortrags!

Auch das Programm, wieder dem Konzerttitel, der diesmal schlicht „Frühlingskonzert“ hieß, hervorragend angepasst, machte uns und offenbar auch dem Publikum Spaß. Frühlingslieder vom Volkslied über romantische Lieder bis zum Opernchor und auch das nun schon seit Jahrzehnten traditionelle Mitsingen gefielen und es wurden Zugaben gefordert. Auch nach dem Konzert wurden wir angesprochen, wie schön es doch gewesen sei.
Ute Morawietz und Barbara Wrann


Weihnachtskonzert einmal anders 9.12.2018/6.1.2019

Seit September probten zwei Chöre (Friedrich Wolf-Chor Dresden und der Lößnitzchor Radebeul) sowie das Haydn-Orchester unter Leitung von Matthias Herbig intensiv an drei weihnachtlichen chorsinfonischen Werken von J.A.Hasse und G.A.Homiliuis. Die erste Aufführung fand am 9.12. in der frisch renovierten Stadtkirche zu Nossen statt, wo uns die Gastgeber kulinarisch verwöhnten und wir im Gegenzug unser Bestes zu Gehör brachten. Das Besondere war, dass leider der Baritonsolist ausfiel, so dass unser Chorleiter Eric Weisheit neben Dirigat von vereinigtem Chor und Orchester auch noch zu Homilius‘ „Die Freude der Hirten über die Geburt Jesu“ das Solo exzellent übernahm.

Am 6. Januar erfolgte der zweite erfolgreiche Auftritt in der ausverkauften Dresdner Lukaskirche. Dort kamen insbesondere von Hasse „Venite, pastores“ und das „Te Deum in D“ sehr gut an, wobei vor allem beim Solo unserer Stimmbildnerin Laura Keil viele Zuhörer Gänsehautfeeling hatten.
Ute Morawietz


Weihnachtskonzert Annenkirche 16.12.2018

Unser traditionelles Adventskonzert hat wieder viele Besucher in die Annenkirche gelockt. Mit einem Programm gemischt aus bekannten und nicht so geläufigen Weihnachtsliedern haben wir versucht, das Publikum zu fesseln. Besonders gut kamen beim Publikum die altbekannten Weihnachtslieder und der Vortrag der Zwischentöne an. Der Gesang mit dem Publikum war ebenfalls ein Höhepunkt. Aber auch die anderen Stücke konnten die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnen. Unser Chorassistent Clément gab sein Debüt als Dirigent, während Eric die Orgel spielte. Ein schöner Abschluss des dritten Adventswochenendes.


Wochenendschulung in Zinnwald 2.11. - 4.11.2018

Der neue Probenort im Lugsteinhof in Zinnwald hat sich bewährt, die Bedingungen waren sehr gut. Das Pensum für die Proben war groß, galt es doch das traditionelle Weihnachtskonzert und die Aufführung von weihnachtlichen chorsinfonischen Werken gemeinsam mit dem Haydn-Orchester Dresden und dem Lößnitzchor Radebeul vorzubereiten. Die Proben wurden gut gemeistert und der gesellige Abend mit Akkordeon– und Harmonium/ Gitarrenbegleitung und vielen Getränken verlangte den Stimmen allerhand ab.

Ein Höhepunkt war die Übergabe des neuen E-Pianos, welches über Spenden finanziert wurde. Der Förderverein hatte zu diesem Zweck eine Spendenaktion für ein neues E-Piano samt Zubehör gestartet. Jeder, der wollte, konnte sich auf einer Taste der symbolischen, von Gunter in mühevoller Kleinarbeit hergestellten, Klaviertastatur gegen eine Spende verewigen.


Ein musikalischer Spaziergang im Großen Garten 16.9.2918

Am 16.9. trafen sich die Chormitglieder sowie Natur- und Sängerfreunde zu einem musikalischen Spaziergang an einem warmen Altweibersommertag. Start war an den Torhäusern. Beim ersten Halt und nach einem fröhlichen „Heut ist ein wunderschöner Tag“ erzählte uns Stefanie Krihning von der ersten Planung des Großen Gartens 1676 (Auftrag vom Kurfürsten Johann Georg III an den Hofgärtner Martin Göttler). Ursprünglich war eine Anlage in quadratischer Form mit einer Größe 2 x 2 km vorgesehen, wobei ein angelegter Kanal, den inneren Bereich umschließen sollte. Auf einer Zeichnung konnten wir sehr gut die Struktur der Haupt- und Queralleen mit den Büschen und Bäumen einsehen. Am Palais angekommen trällerten wir „Kommt, ihr G'spielen und „Amor im Nachen“. Hier hat uns Stefanie von den höfischen Festen berichtet und uns in die damals strenge Regelung der Hauptalleen in Fahrstraßen für Kutschen, Reit- und Fußwege eingeweiht. An einem der Kavaliershäuschen verweilten wir als nächstes, wo sie über den damaligen Direktor des Großen Gartens Friedrich Bouché gesprochen hat. Mit seiner Familie lebte er von 1873 bis 1922 in einem der Kavaliershäuser. Ihm oblag die Umgestaltung unter Beibehaltung der barocken Strukturen. Von seinem Schwiegervater, Hermann Seidel, bekam er Pflanzen geschenkt (Magnolien, Azaleen und Koniferen), die er z.B. in einem „weißen Garten“ anlegte. Wir gingen weiter und sangen unter Erics Leitung noch einige Lieder, dabei wurden auch unsere Zuhörer zum Singen aufgefordert. Dank Stefanie war es ein interessanter Spaziergang und das Singen hat uns auch viel Freude bereitet.
Karin Zimmermann


Herbstkonzert Landhaus 1.9.2018

Zu unserem diesjährigen Herbstkonzert durften wir wieder einen Gastchor – den Chor der Kantorei Praunheim – begrüßen. Das Programm war von der Jahreszeit geprägt und bot eine Mischung von nachdenklichen und fröhlichen Liedern. Ein Höhepunkt war sicher das gemeinsame Singen des Liedes „Bleib bei uns“ von Josef Rheinberger mit der Sängern der Kantorei Praunheim.


Zwischentöne am Zirkelstein 4.8.2018

Am Sonnabend, den 4.8. trafen sich die Zwischentöne zum Singen am Zirkelstein. Zuerst war ein kleiner Auftritt in der Ortsmitte von Schöna um 11:00 Uhr geplant. Bei sommerlicher Hitze und mangels schattenspendender Bäume auf dem Platz haben wir uns zum Singen in das Buswartehäuschen gequetscht. Das Publikum war etwas rar gesät, aber die da waren, haben ordentlich mitgemacht.

Danach ging´s zu Fuß oder per Auto zum Naturfreundehaus Zirkelstein. Dort wurde das 25-jährige Jubiläum der Rückübertragung des Naturfreundehauses gefeiert, was wir musikalisch begleiten durften. Als besonderen Clou haben wir das weitgehend unbekannte Zirkelsteinlied aufgeführt, was beim Publikum sehr gut ankam. Unser Programm beinhaltete wieder bekannte und weniger bekannte Lieder und Eric ließ das aufnahmefreudige Publikum auch gerne mitsingen. Angelas Ansagen taten ein Übriges zur guten Stimmung, wenn auch das herbeigesehnte Gewitter an uns vorüberzog. Zur Stärkung gab es einen deftigen Kesselgulasch. Da einige Chormitglieder auf dem Zirkelstein übernachtet haben, kam am Abend beim geselligen Beisammensein der Vorschlag von Thüringer Naturfreunden, dass die Zwischentöne gerne auch bei ihnen in Mühlhausen gastieren könnten.
Angela Nedwig


Chorfest Moritzburg 24.6.2018

Am 24. Juni fand das 1. Sächsische Chorfest in Moritzburg statt, welches vom Ostsächsischen Chorverband organisiert wurde. Es war so ziemlich der einzige kalte, regnerische Sonntag in diesem heißen Sommer. Wir trafen uns am Schloss und waren alle froh, im Windschatten und mit Jacke auftreten zu können. Vom Publikum wurde bestätigt, dass unser Chor das lustigste, lockerste Programm dargeboten hat. Leider war es am zweiten Auftrittsort noch ungemütlicher und ohne Zuschauer auch nicht so befriedigend. Stimmungsvoller war dann das gemeinsame Singen mit den anderen Chören, zumal sich auch die Sonne wieder blicken ließ und damit auch die Zuhörer angelockt wurden.


Chorausfahrt Sangerhausen 3. Juni 2018

Am 3. Juni, 7:00 Uhr steht unser Bus startklar nach Sachsen-Anhalt in das Rosarium Sangerhausen bereit. Alle Sängerinnen und Sänger sind voller Vorfreude auf das gemeinsame Singen mit den anderen Chören und den Rosengarten. Die Fahrt verläuft reibungslos, die grauen Wolken lösen sich auf und wir steigen bei strahlendem Sonnenschein aus. Wir staunen. Schon am Eingang sehen wir die Vielfalt der Rosen und atmen ihren Duft. Jeder hat Zeit für einen kleinen Imbiss unter einem der Sonnenschirme. Kaffee und Eis sind begehrt. Danach haben wir noch Zeit, uns einen Überblick über die Lage des wunderschönen Gartens zu machen. Alle haben ein Lächeln im Gesicht. Die Schönheit der Rose ist eben nicht zu übertreffen. Danach gehen wir mit Peggy zum Einsingen und schauen uns den Auftrittsort der Chöre an. Die Bühne ist überdacht und es gibt ersehnten Schatten. Wir hören die ersten Chöre an, dann beweisen wir unser Können. Wir geben ein gutes Konzert. Peggy leitet heute unseren Chor. Eric hat anderweitige Verpflichtungen. Es gibt Applaus und wir sind zufrieden. Nun haben wir noch drei Stunden Zeit, ausgiebig die wunderschönen Plätze mit verschiedenartigen Rosenpflanzungen zu betrachten. Der Farbrausch nimmt uns ein. Die Fotoapparate und Handys glühen. Alle empfanden diesen Tag als sehr gelungen und entspannend. Es war wieder ein schöner, interessanter Ausflug mit unserem Chor, den Bärbel wieder wie immer gut geplant und organisiert hat. Noch einmal vielen Dank dafür.
Birgit Pauzenberger


Auftritt JohannStadthalle 30.5.2018

Für uns war der Auftritt zusammen mit dem Gastchor „Fidelia“ vom MGV Oberhausen-Rheinhausen eine neue Erfahrung. Die Veranstaltung im Kulturzentrum war trotz der Hitze gut besucht und das Publikum nutzte gern die vielen Möglichkeiten zum Mitsingen. Unser Gastchor hatte Schlager und Evergreens im Programm, eine gute Ergänzung zu unseren Liedern. Mit dem stimmungsvollen Finale mit einem afrikanischen Traditional unter Trommelbegleitung ging ein langer Abend zu Ende.


Frühlingskonzert 2018 – einmal anders

Am Samstag, den 14.4. fand unser diesjähriges Frühlingskonzert im Festsaal des Landhauses in Dresden statt. Der beziehungsreiche Titel „In die Schenke“ wurde unterstrichen durch ein entsprechendes musikalisches Programm. So hatten die vielen Konzertbesucher und die Chorsänger viel Spaß beim Singen und Hören.

Bei Eric Weisheit, unserem künstlerischen Leiter, hatten nicht nur die Dankeschöngesten nach gelungenem Lied und sein Strahlen auch bei uns für gute Laune gesorgt. Seine gelungene Programmzusammenstellung, dem wie immer tollen Dirigat, seine lustige Moderation und dazu noch sein Einsatz als Sänger waren Garant für einen beschwingten Konzertabend. Peggy Mickan hat die Multi-funktion als Co-Dirigentin und stimmliche Helferin in Alt und Sopran wieder mit Bravour gemeistert.

Schön, dass es auch für unsere langjährigen Konzertbesucher immer wieder Neues zu hören gibt.
Unser Motto: „Ja keine langweiligen Konzerte!“ wurde wieder erfolgreich umgesetzt.


Nachtrag zum Chorlager

Was alles passiert, wenn man im Chorlager Weihnachtsgesänge übt

Unser Chor fährt jedes Jahr wenn die Blätter fallen zum einstudieren unseres Adventsprogrammes nach Schneeberg.
Dort befindet sich das KIEZ „AM FILZTEICH”, ein Kinder- und Jugenderholungszentrum, mit gehobener Qualität. Außerhalb der Ferienzeit bietet das KIEZ Gruppen und Vereinen die Möglichkeit, sich für ein Proben – Wochenende einzumieten. Die Zimmer, die Probenräume, die Verpflegung und die nette Bedienung, alles war bestens.

Dort singen wir fast ohne Unterbrechung den ganzen Tag an unseren Liedern und kommen ziemlich konzentriert und mit Motivation den Gesängen sehr Nahe. Was nicht so klappt kann unmittelbar wiederholt werden und wird nicht auf die kommende Woche verschoben. Zahlreiche Wiederholungen sind möglich, da kein Zeitdruck vorhanden ist. Das bringt stets mehr als erwartet. So erreichen wir schnell das Niveau was wir für unsere Konzerte am 03.Dezember 16:00Uhr in der Weinbergskirche Trachenberge und am 10.Dezember 16:00Uhr in der Annenkirche Dresden benötigen.

Dieses Jahr haben wir (alten) Sänger einen jungen Franzosen erlebt, der an der Hochschule für Musik „Karl Maria von Weber” Dirigat studiert. Er ist 20 Jahre und hat uns sehr begeistert.
Ganz selbstsicher und sehr geschickt stimmte er uns mit vielen verschiedenen Methoden am Morgen ein. Später dann übte er mit uns Frauen oder mit den Männer den Gesang. Er zeigte Talent und keinem wurde bei seiner Art, sehr abwechslungsreich zu variieren, langweilig.
Gut zu wissen, das in unserer Heimat Menschen aus anderen Ländern studieren und sich dabei auch wohl fühlen.
Beim gemütlichen Zusammensein kramten wir alle französisch gesungenen Lieder die wir so drauf haben raus und sangen sie ihm vor. Das war dann unser Dank an ihn. Er strahlte und will uns zu verschiedenen Proben wieder besuchen kommen.

Das ganze hatte natürlich unser Chef, Eric Weisheit organisiert, der ja selber in der Hochschule noch seinen Master macht. So hatte er die beste Unterstützung bei seinem vollen Programm 2 Tage 65 Sänger zu einem guten Gesang zu bringen. Vielen Dank lieber Eric!

Dann war noch etwas anders als sonst.
Wir haben ein junges Paar, mit 3 kleinen Kindern in unserem Chor. Beide sind beruflich und privat ziemlich eingespannt. Damit sie ganztägig mitsingen konnten, kam unsere Bärbel Camara (die Verwandte eines Sängers, sie verkauft auch gern unsere Eintrittskarten an der Abendkasse vor den Konzerten)mit und „bespasste“ die 3 kleinen Kids von dem besagten jungen Paar für die Probenzeiten. Die 3 waren mit Bärbel offensichtlich sehr zufrieden. Strahlend kamen sie dann abends und holten ihre Eltern ganz gemütlich ab. Keine Träne war zu sehen, es war auch für sie ein erlebnisreicher Tag. Vielen Dank liebe Bärbel.
Die Kinderbetreuung für Chorlager und zu den Konzerten, wurde neu durch unseren Förderverein finanziell ermöglicht. Der Grund ist eindeutig! Auch unsere jungen Sänger sollen entspannt an allen Dingen teilnehmen können.

Für uns als Verein war es wieder eine Möglichkeit den einen und den anderen etwas näher kennenzulernen. Immerhin haben wir Chorsänger von Meißen, über den Großraum Dresden bis hin nach Dippoldiswalde dabei.

Im nächsten Jahr geht’s wieder zum Sing Sang nach Schneeberg oder ..... werden sehen!

Renate Steude


Weihnachtskonzert in der Annenkirche 10.12.2017


Weihnachtskonzert in der Weinbergkirche Trauchau


3. Interreligiöses Friedenskonzert, 17.09.2017

Mitglieder des Chores „Friedrich Wolf“ haben auch dieses Mal wieder an dem nun 3. Friedenskonzert am 17.9.17 in der Kreuzkirche Dresden teilgenommen. Es stand unter dem Motto „Zuerst Mensch - in Musik vereint“. Am 17. September um 18 Uhr fanden sich über 200 Mitwirkende und 2000 Zuhörer in der Kreuzkirche zusammen, um für Mitmenschlichkeit und Toleranz einzutreten.

Als Mitglied des Chores „Friedrich Wolf“ war es schon ein erhebendes Gefühl der Gemeinschaft, unter 160 Chorsängern nationale und internationale Werke und Lieder mitsingen und mitgestalten zu dürfen. Allein an der Zusammensetzung und der Zahl der Mitwirkenden wurde deutlich, wie wichtig für sie das Thema ist. So haben Musiker aus allen namhaften Orchestern aus Dresden und Umgebung, von der Sächsischen Staatskapelle bis zur Elblandphilharmonie, und Sängerinnen und Sänger der Chöre des Vizthum-Gymnasiums Dresden und des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau und vieler weiterer Chöre teilgenommen. Es hat mir richtig Freude gemacht, als doch schon älteres Semester unter all den bestens vorbereiteten jungen Menschen mitsingen zu dürfen und kameradschaftlich aufgenommen zu werden.

Gefördert und unterstützt wurde das Konzert ideell und materiell durch ein breites Bündnis von Verbänden, Institutionen und Einzelpersonen aus Politik und Gesellschaft, so u.a. durch Bündnis Interreligiöses Dresden e.V. (BIRD), den Sächsischen Musikrat, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und zahlreiche Religionsgemeinschaften. Die Projektleitung hatte Andre Schmidt.

Besonders großen Beifall erhielten die sehr schwungvollen Lieder „Ale Brider“ (Alle Brüder, jiddisch) und „Al Haloua Di“ (Arabische Folklore), bei dem das Publikum mitsang und mitklatschte. Mir hat am besten das Lied „Boirahmadi“ aus dem Persischen gefallen, ein Liebeslied, das jedem Chor zur Aufführung empfohlen sei. Der Abend klang aus mit dem von Sebastian Römisch für dieses Konzert extra komponierten und miteinander gesungenen Lied „Let there be peace“ (Lasst überall Frieden sein, in Herz, Gedanken und Seele).

Von einem begeisterten Publikum gab es minutenlange, stehende Ovationen.

Bruno Lischke, 3.10.2017


Wieder einmal „Wackerbarth“, am 10.09.2017

Das Fest der ostsächsischen Sänger und der Zuhörer

Renate Steude

Mit dem Beginn der Weinlese beginnt auf „Schloss Wackerbarth“ die Federweißersaison. Dort konnte man am 10.09.17 entweder selber zapfen oder sich Glas für Glas von dem köstlichen „Gesöff“ an den vielen Ständen holen. Das Flanieren war an diesem Termin auch eine Möglichkeit den Tag zu genießen, denn das Wetter war herbstlich, sonnig und schön.

Am besten aber waren die vielen bunten Sänger aus dem östlichen Teil Sachsens, die alle Zuhörer mit ihren schönen Liedern begeisterten. Unter der Regie von Robert Seidel präsentierten ganz verschiedene Chöre, mit ganz verschiedenen Liedern das Fest.

Unser Chor „Friedrich Wolf Dresden“, zeigte sich locker , mit Gartenhüten, pastell angezogen, zum Wetter passend und mit Topf. Dieses alte Volkslied singen wir gern. Es ist seit 1740 in verschiedenen mundsprachlichen Varianten zu singen. Bei uns ist es der TOPF , bei anderen Chören der TOPP. Es passt auch deshalb, weil August Christoph Wackerbarth zur ähnlichen Zeit lebte.(1727 kaufte er das Weinbergsgrundstück) Eric Weisheit, unser Dirigent, moderierte auf lustige Weise die gesungenen Lieder. Wenn der Topf aber nun ein Loch hat! Lieber Heinrich!

Wir freuen uns schon auf 2018, im Wackerbarth!