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Chronik

3. Interreligiöses Friedenskonzert, 17.09.2017

Mitglieder des Chores „Friedrich Wolf“ haben auch dieses Mal wieder an dem nun 3. Friedenskonzert am 17.9.17 in der Kreuzkirche Dresden teilgenommen. Es stand unter dem Motto „Zuerst Mensch - in Musik vereint“. Am 17. September um 18 Uhr fanden sich über 200 Mitwirkende und 2000 Zuhörer in der Kreuzkirche zusammen, um für Mitmenschlichkeit und Toleranz einzutreten.

Als Mitglied des Chores „Friedrich Wolf“ war es schon ein erhebendes Gefühl der Gemeinschaft, unter 160 Chorsängern nationale und internationale Werke und Lieder mitsingen und mitgestalten zu dürfen. Allein an der Zusammensetzung und der Zahl der Mitwirkenden wurde deutlich, wie wichtig für sie das Thema ist. So haben Musiker aus allen namhaften Orchestern aus Dresden und Umgebung, von der Sächsischen Staatskapelle bis zur Elblandphilharmonie, und Sängerinnen und Sänger der Chöre des Vizthum-Gymnasiums Dresden und des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau und vieler weiterer Chöre teilgenommen. Es hat mir richtig Freude gemacht, als doch schon älteres Semester unter all den bestens vorbereiteten jungen Menschen mitsingen zu dürfen und kameradschaftlich aufgenommen zu werden.

Gefördert und unterstützt wurde das Konzert ideell und materiell durch ein breites Bündnis von Verbänden, Institutionen und Einzelpersonen aus Politik und Gesellschaft, so u.a. durch Bündnis Interreligiöses Dresden e.V. (BIRD), den Sächsischen Musikrat, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und zahlreiche Religionsgemeinschaften. Die Projektleitung hatte Andre Schmidt.

Besonders großen Beifall erhielten die sehr schwungvollen Lieder „Ale Brider“ (Alle Brüder, jiddisch) und „Al Haloua Di“ (Arabische Folklore), bei dem das Publikum mitsang und mitklatschte. Mir hat am besten das Lied „Boirahmadi“ aus dem Persischen gefallen, ein Liebeslied, das jedem Chor zur Aufführung empfohlen sei. Der Abend klang aus mit dem von Sebastian Römisch für dieses Konzert extra komponierten und miteinander gesungenen Lied „Let there be peace“ (Lasst überall Frieden sein, in Herz, Gedanken und Seele).

Von einem begeisterten Publikum gab es minutenlange, stehende Ovationen.

Bruno Lischke, 3.10.2017


Wieder einmal „Wackerbarth“, am 10.09 2017!

Das Fest der ostsächsischen Sänger und der Zuhörer

Renate Steude

Mit dem Beginn der Weinlese beginnt auf „Schloss Wackerbarth“ die Federweißersaison. Dort konnte man am 10.09.17 entweder selber zapfen oder sich Glas für Glas von dem köstlichen „Gesöff“ an den vielen Ständen holen. Das Flanieren war an diesem Termin auch eine Möglichkeit den Tag zu genießen, denn das Wetter war herbstlich, sonnig und schön.

Am besten aber waren die vielen bunten Sänger aus dem östlichen Teil Sachsens, die alle Zuhörer mit ihren schönen Liedern begeisterten. Unter der Regie von Robert Seidel präsentierten ganz verschiedene Chöre, mit ganz verschiedenen Liedern das Fest.

Unser Chor „Friedrich Wolf Dresden“, zeigte sich locker , mit Gartenhüten, pastell angezogen, zum Wetter passend und mit Topf. Dieses alte Volkslied singen wir gern. Es ist seit 1740 in verschiedenen mundsprachlichen Varianten zu singen. Bei uns ist es der TOPF , bei anderen Chören der TOPP. Es passt auch deshalb, weil August Christoph Wackerbarth zur ähnlichen Zeit lebte.(1727 kaufte er das Weinbergsgrundstück) Eric Weisheit, unser Dirigent, moderierte auf lustige Weise die gesungenen Lieder. Wenn der Topf aber nun ein Loch hat! Lieber Heinrich!

Wir freuen uns schon auf 2018, im Wackerbarth!