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Chronik


Nachtrag zum Chorlager

Was alles passiert, wenn man im Chorlager Weihnachtsgesänge übt

Unser Chor fährt jedes Jahr wenn die Blätter fallen zum einstudieren unseres Adventsprogrammes nach Schneeberg.
Dort befindet sich das KIEZ „AM FILZTEICH”, ein Kinder- und Jugenderholungszentrum, mit gehobener Qualität. Außerhalb der Ferienzeit bietet das KIEZ Gruppen und Vereinen die Möglichkeit, sich für ein Proben – Wochenende einzumieten. Die Zimmer, die Probenräume, die Verpflegung und die nette Bedienung, alles war bestens.

Dort singen wir fast ohne Unterbrechung den ganzen Tag an unseren Liedern und kommen ziemlich konzentriert und mit Motivation den Gesängen sehr Nahe. Was nicht so klappt kann unmittelbar wiederholt werden und wird nicht auf die kommende Woche verschoben. Zahlreiche Wiederholungen sind möglich, da kein Zeitdruck vorhanden ist. Das bringt stets mehr als erwartet. So erreichen wir schnell das Niveau was wir für unsere Konzerte am 03.Dezember 16:00Uhr in der Weinbergskirche Trachenberge und am 10.Dezember 16:00Uhr in der Annenkirche Dresden benötigen.

Dieses Jahr haben wir (alten) Sänger einen jungen Franzosen erlebt, der an der Hochschule für Musik „Karl Maria von Weber” Dirigat studiert. Er ist 20 Jahre und hat uns sehr begeistert.
Ganz selbstsicher und sehr geschickt stimmte er uns mit vielen verschiedenen Methoden am Morgen ein. Später dann übte er mit uns Frauen oder mit den Männer den Gesang. Er zeigte Talent und keinem wurde bei seiner Art, sehr abwechslungsreich zu variieren, langweilig.
Gut zu wissen, das in unserer Heimat Menschen aus anderen Ländern studieren und sich dabei auch wohl fühlen.
Beim gemütlichen Zusammensein kramten wir alle französisch gesungenen Lieder die wir so drauf haben raus und sangen sie ihm vor. Das war dann unser Dank an ihn. Er strahlte und will uns zu verschiedenen Proben wieder besuchen kommen.

Das ganze hatte natürlich unser Chef, Eric Weisheit organisiert, der ja selber in der Hochschule noch seinen Master macht. So hatte er die beste Unterstützung bei seinem vollen Programm 2 Tage 65 Sänger zu einem guten Gesang zu bringen. Vielen Dank lieber Eric!

Dann war noch etwas anders als sonst.
Wir haben ein junges Paar, mit 3 kleinen Kindern in unserem Chor. Beide sind beruflich und privat ziemlich eingespannt. Damit sie ganztägig mitsingen konnten, kam unsere Bärbel Camara (die Verwandte eines Sängers, sie verkauft auch gern unsere Eintrittskarten an der Abendkasse vor den Konzerten)mit und „bespasste“ die 3 kleinen Kids von dem besagten jungen Paar für die Probenzeiten. Die 3 waren mit Bärbel offensichtlich sehr zufrieden. Strahlend kamen sie dann abends und holten ihre Eltern ganz gemütlich ab. Keine Träne war zu sehen, es war auch für sie ein erlebnisreicher Tag. Vielen Dank liebe Bärbel.
Die Kinderbetreuung für Chorlager und zu den Konzerten, wurde neu durch unseren Förderverein finanziell ermöglicht. Der Grund ist eindeutig! Auch unsere jungen Sänger sollen entspannt an allen Dingen teilnehmen können.

Für uns als Verein war es wieder eine Möglichkeit den einen und den anderen etwas näher kennenzulernen. Immerhin haben wir Chorsänger von Meißen, über den Großraum Dresden bis hin nach Dippoldiswalde dabei.

Im nächsten Jahr geht’s wieder zum Sing Sang nach Schneeberg oder ..... werden sehen!

Renate Steude


Weihnachtskonzert in der Annenkirche 10.12. 2017


Weihnachtskonzert in der Weinbergkirche Trauchau


3. Interreligiöses Friedenskonzert, 17.09.2017

Mitglieder des Chores „Friedrich Wolf“ haben auch dieses Mal wieder an dem nun 3. Friedenskonzert am 17.9.17 in der Kreuzkirche Dresden teilgenommen. Es stand unter dem Motto „Zuerst Mensch - in Musik vereint“. Am 17. September um 18 Uhr fanden sich über 200 Mitwirkende und 2000 Zuhörer in der Kreuzkirche zusammen, um für Mitmenschlichkeit und Toleranz einzutreten.

Als Mitglied des Chores „Friedrich Wolf“ war es schon ein erhebendes Gefühl der Gemeinschaft, unter 160 Chorsängern nationale und internationale Werke und Lieder mitsingen und mitgestalten zu dürfen. Allein an der Zusammensetzung und der Zahl der Mitwirkenden wurde deutlich, wie wichtig für sie das Thema ist. So haben Musiker aus allen namhaften Orchestern aus Dresden und Umgebung, von der Sächsischen Staatskapelle bis zur Elblandphilharmonie, und Sängerinnen und Sänger der Chöre des Vizthum-Gymnasiums Dresden und des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau und vieler weiterer Chöre teilgenommen. Es hat mir richtig Freude gemacht, als doch schon älteres Semester unter all den bestens vorbereiteten jungen Menschen mitsingen zu dürfen und kameradschaftlich aufgenommen zu werden.

Gefördert und unterstützt wurde das Konzert ideell und materiell durch ein breites Bündnis von Verbänden, Institutionen und Einzelpersonen aus Politik und Gesellschaft, so u.a. durch Bündnis Interreligiöses Dresden e.V. (BIRD), den Sächsischen Musikrat, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und zahlreiche Religionsgemeinschaften. Die Projektleitung hatte Andre Schmidt.

Besonders großen Beifall erhielten die sehr schwungvollen Lieder „Ale Brider“ (Alle Brüder, jiddisch) und „Al Haloua Di“ (Arabische Folklore), bei dem das Publikum mitsang und mitklatschte. Mir hat am besten das Lied „Boirahmadi“ aus dem Persischen gefallen, ein Liebeslied, das jedem Chor zur Aufführung empfohlen sei. Der Abend klang aus mit dem von Sebastian Römisch für dieses Konzert extra komponierten und miteinander gesungenen Lied „Let there be peace“ (Lasst überall Frieden sein, in Herz, Gedanken und Seele).

Von einem begeisterten Publikum gab es minutenlange, stehende Ovationen.

Bruno Lischke, 3.10.2017


Wieder einmal „Wackerbarth“, am 10.09 2017!

Das Fest der ostsächsischen Sänger und der Zuhörer

Renate Steude

Mit dem Beginn der Weinlese beginnt auf „Schloss Wackerbarth“ die Federweißersaison. Dort konnte man am 10.09.17 entweder selber zapfen oder sich Glas für Glas von dem köstlichen „Gesöff“ an den vielen Ständen holen. Das Flanieren war an diesem Termin auch eine Möglichkeit den Tag zu genießen, denn das Wetter war herbstlich, sonnig und schön.

Am besten aber waren die vielen bunten Sänger aus dem östlichen Teil Sachsens, die alle Zuhörer mit ihren schönen Liedern begeisterten. Unter der Regie von Robert Seidel präsentierten ganz verschiedene Chöre, mit ganz verschiedenen Liedern das Fest.

Unser Chor „Friedrich Wolf Dresden“, zeigte sich locker , mit Gartenhüten, pastell angezogen, zum Wetter passend und mit Topf. Dieses alte Volkslied singen wir gern. Es ist seit 1740 in verschiedenen mundsprachlichen Varianten zu singen. Bei uns ist es der TOPF , bei anderen Chören der TOPP. Es passt auch deshalb, weil August Christoph Wackerbarth zur ähnlichen Zeit lebte.(1727 kaufte er das Weinbergsgrundstück) Eric Weisheit, unser Dirigent, moderierte auf lustige Weise die gesungenen Lieder. Wenn der Topf aber nun ein Loch hat! Lieber Heinrich!

Wir freuen uns schon auf 2018, im Wackerbarth!